Highlights

2024: Orgelspiel mit Guggensound: Eine wunderbare Begegnung ...

Quelle: Wädenswiler Anzeiger, März 2024 Text und Bilder Stefan Baumgartner

2023: Die NFG lud zum Cèilidh

Quelle: Wädenswiler Anzeiger, Februar 2023 Text und Bilder Stefan Baumgartner

2022: Wädenswil feierte Fasnacht und die nfg!

Quelle: Wädenswiler Anzeiger, 08. März 2022 Text und Foto Stefan Baumgartner

Man weiss es: Es wäre alles angerichtet gewesen für eine tolle fünfte Jahreszeit, die vom 6. Januar bis zum 7. März gedauert hätte. Mit dem 50-Jahr-Jubiläum der Neuen Fasnachtsgesellschaft, die seit 1972 für die funktionierende Organisation verantwortlich ist, war auch der Anlass und Rahmen gegeben. Ein weiteres Kirchenkonzert mit Guggesound hätte in der reformierten Kirche über die Bühne gehen sollen, erstmals wäre ein «Pipes n’Drums», ein Tattoo-ähnlicher Indooranlass, in der Glärnisch-Sporthalle über die Bühne gegangen. Hätte, hätte … auch die Schnitzelbankfeste und der Nacht- wie der Grosse Umzug fielen noch der Pandemie zum Opfer. Durchgeführt und bestens besucht war dann aber die Beizenfasnacht vom 26. Februar, das in den verschiedenen Beizen abgehaltene Kleinguggenfestival. An jenem Wochenende wie auch am Fasnachts-Hauptwochenende schickte die Kinter-Clique die Fasnächtler auf den Kinter-Trail, eine unterhaltsame Schnitzeljagd quer durchs Dorf. Der Anlass war schon vor einem Jahr geplant gewesen, wurde dann aber kurzfristig abgesagt. Und am Fasnachts-Hauptwochenende vom Freitag, 4. März bis Montag, 7. März liess es Wädenswil dann richtig krachen: Da war Party in der Konfetti-Bar und auf dem oberen Eidmattplatz, da waren Guggenkonzerte in der Türgass, dem Lindenplatz und auf der Piazza des Einkaufszentrums «di alt Fabrik». Am Sonntag spielte das Wadin-Sextett in der Kulturhalle auf und man traf sich im Leue oder Rössli, im Brauhuus oder auf dem Dorfpüggel-Wagen. Der Montag gehört traditionell den Kindern, und dieses Jahr freuten sich wohl noch mehr Kinder und Eltern auf den Kinderumzug. So bewegte sich nach dem Startböller ein über 200 Meter langer bunter Tatzelwurm auf einer verkürzten Route durchs Dorf hin zum Glärnisch, wo der Kindermaskenball mit Maskenprämierung für einmal der Höhepunkt der Wädi-Fasnacht war. Die Fasnacht, Ausgabe 2022, gehörte diesmal ganz den Wädenswilerinnen und Wädenswilern, den Bööggen und dem zahlreichen Fasnachtsnachwuchs. (stb)

2021: Keine Fasnacht und trotzdem wird «Böögget»

2020: Luzerner Organist zieht an der Wädenswiler Fasnacht alle Register

Quelle: Zürichsee-Zeitung Bezirk Horgen, Freitag, 28. Februar 2020 Text Ueli Zoss, Foto André Springer

Für die Probe zog Organist Wolfgang Sieber in der Wädenswiler Kirche seine Schuhe aus.

Ein aussergewöhnliches Konzert bereichert die närrische Zeit in Wädenswil. Der Organist Wolfgang Sieber zeigt am Samstag in der reformierten Kirche sein Können, begleitet von Guggenmusik.
Am frühen Mittwochabend steigt Wolfgang Sieber, Kunst- und Kulturpreisträger der Stadt Luzern, die Treppe auf die Südwestempore der reformierten Kirche Wädenswil hoch. Ihn zieht es zur Orgel mit den drei Tastaturen, Pedalen und 41 Registern. Der mächtige Klangkörper ist mit Schnitzereien im Stil der Rokoko-Stuckaturen verziert. Der Organist macht es sich gemütlich. Er entledigt sich seiner Schuhe und nimmt in Socken auf der Orgelbank Platz. «Um die Pedale zu bedienen, braucht es spezielle Lederschuhe, mit denen man über die Pedaltasten gleitet.» Dieses Schuhwerk nehme er dann am Samstag für das Konzert mit. Um 19 Uhr beginnt der Ohrenschmaus mit dem Organisten der Hofkirche Luzern, begleitet vom Guggensound der Wäsmali-Chatze Lozärn, die mit über 50 Schränzern einmarschieren werden. Wenige Tage vor dem Auftritt gilt es für Sieber nun, die Klangfarben für das Zusammenspiel mit der Gugge zusammenzustellen. Er zieht buchstäblich alle Register, angeschrieben mit Waldflöte, Vox humana, Oktavbass, allen möglichen Blasinstrumenten oder Mixtur. «Ich bin von lauter Pfeifen umgeben», sagt er mit trockenem Humor, als die klangerzeugenden Teile der Orgel ertönen. «Ich arbeite seit 50 Jahren für die Kirche», fügt der weissbärtige Künstler an. Man komme in all dieser Zeit zur Erkenntnis, dass das Leben nicht immer ein Schleck sei. «Humor kommt einem dabei zugute.»

Loblied auf Guggen

Sieber ist mit der Registerprobe zufrieden und beginnt spontan Mani Matters Evergreens «Hemmige» und «Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama» zu spielen. Virtuos kommt er von den Grundmelodien ab und improvisiert nach Lust und Laune – das Ganze in einem Tempo, das eher ein Pianist einschlägt. «Solch gängige Hits werden wir auch am Samstag spielen, ein paar schräge Töne selbstverständlich inbegriffen.» Guggenmusik schätzt der Kirchenmusiker hoch ein. Er attestiert ihr, Kulturgut zu sein. Den Guggen windet er ebenso ein Kränzchen: «Es gibt kaum eine besser funktionierende Gemeinschaft als eine Gugge.» Sieber und die Wäsmali-Chatze Lozärn gastieren am Fasnachtssamstag nach 2012 und 2014 zum dritten Mal in der reformierten Kirche Wädenswil. «Das erste Mal war es zu unserem 40-jährigen Vereinsjubiläum», sagt Paul Bossert, Ehrenmitglied des Veranstalters, der Neuen Fasnachtsgesellschaft. Zwei Jahre später hätten sie wegen des grossen Erfolges der Premiere den Anlass wiederholt. «Nun machen wir es auf vielseitigen Wunsch der Wädenswiler und Wädenswilerinnen zum dritten Mal.» Das Konzert bleibe einmalig, betont Bossert. Sieber und die Gugge treten in der Tat einzig noch am Luzerner Fastnachtssonntag während des Gottesdienstes in der Hofkirche auf, lassen es aber bei zwei, drei Stücken bewenden. An die beiden Auftritte hat Sieber gute Erinnerungen: «Es war farbig, herzlich und heiter.» Er habe immer gedacht, die Zürcher seien nüchterne Leute. «Als sie nach unseren Gastspielen die Kirche verliessen, waren sie so ausgelassen, sie schienen keine Zürcher mehr zu sein.»

2019: Das Schnitzelbank kam direkt aus der Badi

Quelle: Gewerbezeitung, Dienstag, 12. März 2019, Text Cheesy Tessarolo

2018: 1. off. Strassensperrung + Sternmarsch

Quelle: Zürichsee-Zeitung Bezirk Horgen, Dienstag, 13. Februar 2018 Text Stadt Wädenswil

2017: Konfetti, Konfettis und der letzte Auftritt der Knackis

Quelle: Zürichsee-Zeitung Bezirk Horgen, Montag, 27. Februar 2017 Text Alexandra Baumann, Bilder Manuela Matt

2016: 25 Jahre Konfetti-Bar

Quelle: Zürichsee-Zeitung Bezirk Horgen, Donnerstag, 04. Februar 2016 Text Carole Bolliger, Bild Sabine Rock